ca. 4,3 kg Feinsilber
ca. 16 kg oder ca. 8 kg Feinsilber
ca. 2,3 kg Feinsilber
Die Skulpturen aus der Mogambo-Guru-Serie kommen aus der Shona-Bildhauerei über die schon 1987 das Magazin Neewsweek schrieb: „Shona Bildhauerei ist wahrscheinlich eine der wichtigsten neuen Kunstformen dieses Jahrhunderts.”
Die Bildhauerbewegung in Zimbabwe ist noch keine 40 Jahre alt und hat heute bereits eine weltweite Bedeutung erlangt. Nirgendwo sonst arbeitet eine so große Anzahl von Künstlern in ein und dem selben Fach und nirgendwo sonst lebt eine so große Zahl von Bildhauern und Handwerkern ausschließlich von der Kunst.
Skulpturen aus Zimbabwe sind im Museum of Modern Art in New York, im Museé Rodin in Paris, im Völkerkundemuseum in Frankfurt und in anderen bedeutenden Museen der Welt ausgestellt. In Sydney, London, Amsterdam, auf der Bienale in Venedig und der Weltausstellung in Sevilla fanden bejubelte Ausstellungen statt.
Viele Motive stehen in Zusammenhang mit dem traditionellen Gefüge der Gesellschaft. Bevorzugter Stein ist Serpentin. Diese Gesteinsart ist etwa 2,6 Milliarden Jahre alt und wird in großen Vorkommen in ganz Zimbabwe gefunden. Der starke Ausdruck, die minimalistischen Formen, die häufig wiederkehrenden Motive und das uralte Material bilden einen idealen Ausgangspunkt für die Umsetzung ausgewählt schöner Motive in Edelmetall. Im Gegensatz zum Stein bewahren die Edelmetalle diese Formen und Motive wahrscheinlich nur vorübergehend auf. Ähnlich wie der Schmuck in Indien, werden sie später vielleicht in zeitgemäßere Kunstformen, oder in etwas ganz Anderes umgeschmolzen.
Shonamotive aus Silber strahlen einen merkwürdigen eigenen Reiz aus. Sie sind wieder eine ganz andere Welt, als die Figuren aus „ewigem“ Stein. Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Ewigkeit, drohender Vergänglichkeit und immer wiederkehrenden Wandel welche die besondere Magie bei den Shonaskulpturen aus Silber erzeugt. Zeit und Ewigkeit – gekettet aneinander in einer vorläufigen Skulptur, oder wie Brecht schon sagte:
„Wir wissen, dass wir nur Vorläufige sind. Nach uns wird kommen – nichts Nennenswertes.

