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Mit den Skulpturen von BullionArt ist ein Phänomen verbunden, ein merkwürdiges Paradoxon, das eine beträchtliche Wertsteigerung auslösen kann. Eine kurze gedankliche Reise durch die Welt von Wert und Preis zeigt, worum es dabei geht und warum die Preise für BullionArt explodieren können.

 

Auf dem Kunstmarkt können sich Preise scheinbar völlig irrational entwickeln. Ein Bild, wie Rembrandts „Mann mit dem Goldhelm“ verliert plötzlich den größten Teil seines Wertes, nur weil es nicht mehr als originaler Rembrandt gilt. Dabei ist es dasselbe Bild wie vorher und die „ästhetische Rendite“ sollte eigentlich davon unberührt bleiben. Der hohe Wert war aber offenbar auf etwas gegründet, das im Bild selbst gar nicht präsent war und für die Qualität des Bildes eigentlich irrelevant sein müsste, nämlich die gemutmaßte Autorenschaft.

Auf dem Immobilienmarkt halbiert sich plötzlich der Marktwert aller Mietshäuser, nur weil der Zins sich verdoppelt hat. Am Nutzwert der Häuser hat sich nichts geändert, aber die Vergleichsrendite ist gestiegen und der abgezinste Kapitalwert der Mietshäuser hat sich dadurch halbiert.

Der Wert von Staatsanleihen, Versicherungen und Papiergeld kann gegen Null fallen und gleichzeitig der Wert von etwas so nutzlosem wie Gold und Silber extrem steigen. Gibt es irgendwo so etwas wie einen sicheren Wertanker? Eine gute Toga, mit Gürtel und Sandalen kostete im alten Rom etwa eine Unze Gold. Dafür bekommt man heute auch einen guten Anzug, mit Gürtel und Schuhen. Der Tauschwert von Gold hat sich also über Jahrtausende kaum verändert, und Sie können mit einer römischen Goldmünze heute noch einen guten Anzug kaufen. Goldene Konstante nennt man dieses Phänomen.

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